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Per Email bloggen mit Wordpress

Montag, 7. September 2009 | Autor: admin

In Wordpress existiert ein Mechanismus, der die Veröffentlichung steuert.

1. Grundprinzip

Man legt eine e-mail-Adresse an, die ausschließlich von Wordpress genutzt wird, um die Blogeinträge zu empfangen. Eigentlich logisch, man schickt den Eintrag an seine Wordpress-Installation. Wichtig ist, daß man die e-mail Adresse niemandem bekannt gibt, und auch, daß man die Post nicht selbst abholt. Wenn man also mit seinem eigenen e-mail-Programm den Account testet, muß man die Verbindung nach dem Test wieder lösen. Also, wir nutzen beispielsweise die absichtlich kryptische Adresse sjhdkfh@Mein-Katzenblog.de.
Zur Erinnerung: einen E-Mail-Account legt man über die Webkonsole an, die der Provider zur Administration der Webseite bereit stellt.

1. Einstellungen

In den Wordpress-Einstellungen gibt man Wordpress den Account bekannt. Der Vorgang ist vergleichbar mit der Einrichtung im eigenen E-Mail-Programm.

2. Test

Man schreibe eine E-Mail an die Adresse und rufe anschließend die Unterseite wp-mail.php seines Blogs auf (also z.B. http://Mein-Katzenblog.de/wp-mail.php). Es erscheint eine kurze Nachricht, ob bzw. daß die Nachricht verarbeitet wurde. Im Administrationsbereich muß der Artikel dann erscheinen.

3. Automatischer Empfang

In normalen Hosting-Umgebungen hat Wordpress keine Chance, automatisch in bestimmten Zeitabständen nach e-mails zu suchen. Hierzu gibt es einen Trick: man sorgt einfach dafür, daß bei jedem Blogaufruf die oben genannte Seite aufgerufen wird. Dies erreicht man, indem man den folgenden Eintrag (natürlich mit angepaßter Webseitenbezeichnung) in die footer.php des benutzten Themas aufnimmt.

<iframe src="http://Mein-Katzenblog.de/wp-mail.php" name="mailiframe"
width="0" height="0" frameborder="0" scrolling="no" title=""></iframe>

Ich habe es vor <?php do action('wp_footer'); ?> aufgenommen. Es wird evtl ein wenig vom Theme abhängen, wo es paßt.
Achtung: bei Blogs mit großen Zugriffszahlen könnte ich mir vorstellen, daß der ständige Aufruf des Mailempfangs nicht unproblematisch ist.

4. Authorisierung

Theoretisch kann jeder Einträge an den Blog senden, der die E-Mail-Adresse kennt. Wordpress benutzt jedoch einen weiteren Mechanismus, um festzustellen, ob der Mail-Sender authorisiert ist, Blogeinträge zu veröffentlichen.
Dabei wird die Sender-Adresse gegen die Liste der bekannten E-Mail-Adressen geprüft, also gegen die Adressen aller eingetragenen Wordpress-User. Kann die E-Mail-Adresse identifiziert werden, wird der Blogeintrag direkt veröffentlicht. Falls nicht, bleibt er als Entwurf zunächst unveröffentlicht.
Wichtig ist also, daß man für alle Adressen, unter denen man evtl. versenden möchte, einen User in Wordpress anlegt und die E-Mail-Adresse hierbei angibt.

5. URL

Was ich als kritisch empfinde, ist die Tatsache, daß man keinen Einfluß auf die URL nehmen kann. Normalerweise empfiehlt es sich ja, den "Vorschlag" von Wordpress zu überprüfen. Wenn ich einen Eintrag "Meine Katze hat mal wieder Flöhe" schreibe, nimmt Wordpress alle Wörter in die URL auf und verschluckt noch ggf. die Umlaute. Ich würde dann beispielsweise zu Katze-wieder-Floehe korrigieren.
Eine Korrektur im Nachhinein hat jedoch immer das Problem, daß die ursprüngliche URL des Eintrag schon per Ping an die Welt geschickt wurde und der Eintrag (eigentlich natürlich erwünscht) schon in Suchmaschinen zu finden ist.

6. Offene Punkte

Wenig Erfahrungen habe ich bisher beim Layout gemacht. Der erste Versuch, diesen Eintrag per Mail zu erstellen, ging in die Hose, da alle Umlaute verloren gegangen sind und ich dann manuell nacharbeiten mußte. Vielleicht gibt es noch die Möglichkeit, das zu konfigurieren …

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FAS: Patrick Bernau googelt Patrick Bernau

Sonntag, 7. September 2008 | Autor: admin

Der Journalist Patrick Bernau beschreibt in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung seine Erfahrungen bei der Google-Suche nach seinem Namen. Er wundert sich u.a. darüber, daß auf Platz 1 nicht “seine” Homepage, sondern die “eines Forums für Studenten” steht.
Da habe Google das Ziel verfehlt, meint Herr Bernau. Wer etwas über “Patrick Bernau” erfahren möchte, gehe dort leer aus …

Ich wundere mich wiederum über diese Aussage, denn das Forum wird auf einer Subdomain seiner eigenen Webseite www.patrick-bernau.de betrieben (stusti.patrick-bernau.de). Direkt auf der Homepage von www.patrick-bernau.de wird per Link auf die stusti-Seite verwiesen. Der auch im Artikel angerissene Pagerank zeigt für die stusti-Seite eben den Wert 4, für die eigene Seite nur 3.
Zusammen mit dem FAZ-Profil (ebenso PR4) übrigens fast paradiesische Zustände für Hr. Bernau. Sollte es doch mehr als nur den Küchenstudio-Namensvetter geben, z.B. ein paar Handwerker mit eigener Homepage, so haben diese kaum eine Chance auf ein gutes Listing unter eigenem Namen (wobei es für die wichtiger ist, unter der Dienstleistung gefunden zu werden, die sie anbieten, nicht unter dem eigenen Namen).

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FAS: Xing, Die große Zeitvernichtungsmaschine

Sonntag, 10. August 2008 | Autor: admin

Schon vor einiger Zeit hatte ich in diesem Weblog und bei Xing eine Diskussion zum Thema Personensuchmaschinen losgetreten. Im Fazit hatte ich bereits festgestellt, daß mich der Newsletter von Yasni ständig auf einen gewissen Friedhelm Weidelich hinweist. Wie ich inzwischen gemerkt habe, ist es einer der Mitdiskutierenden, dessen Namen ich testweise bei Yasni eingegeben hatte. Auf einer ganzen Seite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 10.08.08 rechnet er mit dem Web 2.0 unter der Überschrift “Die große Zeitvernichtungsmaschine” ab.
- und ich muß sagen, er hat Recht!

Am Beispiel von Xing nimmt er das Networking unter die Lupe. Ihm fallen die “zahlreichen, meist weiblichen Coaches, die von Esoterik über Klangschalen-Massagen alles anbieten, was gestressten Geschäftsleuten seelische und körperliche Erleichterung bringen könnte” auf, er redet über die vielen Foren, in denen endlose Diskussionen zu allen möglichen Themen stattfinden, über Personen, die von morgens bis nach Mitternacht “fast im Zehnminutentakt” schreiben und vor allem (um wieder zum Thema Personensuchmaschinen zurück zu kommen) kritisiert er die Verknüpfung von Werbung mit den personenbezogenen Daten. Formal halte sich Xing an Datenschutzbestimmungen und gebe keine personenbezogenen Daten weiter. Tatsächlich stünden die Merkmale aber für die Personensuche zur Verfügung und dienten weiterhin dazu, passende Werbung sogar auf den Profilseiten der Teilnehmer zu schalten, so Weidelich.
Alles in allem ein sehr lesenwerter Artikel.

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Fazit aus der Yasni-Diskussion bei Xing

Donnerstag, 21. Februar 2008 | Autor: admin

Mit diesem Eintrag möchte ich das Fazit aus dem Xing Thread “Bei Spock und Yasni eintragen” (kein Link- thread wurde inzwischen gelöscht, siehe Nachtrag unten) ziehen, den ich am 16.2. eröffnet habe und der für mich unerwartete über 1700 Zugriffe in ein paar Tagen hatte.

1. Aktueller Stand der Dienste
Momentan sind noch keine “intelligenten” Mechnismen erkennbar, die darüber hinausgehen, was die Google-Maschine über eine Person zusammenträgt. Während Yasni erst gar nicht versucht (versuchen darf), Ergebnisse zu Profilen zusammenzustellen, führt dieser Vorgang bei Spock dazu, daß die Ergebnisse eher noch schlechter wirken, wenn die Zuordnung zu Personen falsch ist.

2. Rechtslage in Deutschland
Den Artikel von Hr. Hansen-Oest, auf den Hr. Rühl, Geschäftsführer von Yasni, verwiesen hat, fand ich sehr hilfreich.
“Allgemein zugängliche Daten dergestalt zu aggregieren und zu nutzen, dass neue Informationen aus diesen vorhandenen Informationen entstehen” mache Yasni als Personensuchmaschine nicht.
Und weiter unten “Es wäre nach meinem Dafürhalten rechtlich unzulässig, Profile zu einer Person automatisiert und ohne Kenntnis der Person zu bilden und dauerhaft zu speichern”

Das zeigt einerseits eine Grenze für Yasni auf, andererseits kann man aber auch darüber streiten, ob diese Grenze nicht schon überschritten ist.

Schließlich muß auch klar sein, daß Deutschland wohl kaum das Land mit den laxesten Vorschriften ist, sondern daß es Dienste geben wird, die sich nicht im geringsten um irgendeine Form des Datenschutzes kümmern werden.

3. Yasni als Community
Ich persönlich bin Teil der Yasni-Community, allerdings nicht, weil ich mir einen Nutzen davon verspreche, sondern weil ich einen möglichen Schaden sehe, wenn ich mich nicht beteilige (was dann indirekt wieder der Nutzen ist).
Das ist kein guter Ausgangspunkt für den Aufbau einer Community. Alle Features, die mir bei einer Personensuche theoretisch gefallen würden, würde ich in der der Praxis ablehnen, weil niemand die bzgl. meiner Person durchführen können soll.

4. Vertrauen in die Plattform
Wenn’s Peter Yasni denn wirklich gibt, dann kann man aber sagen, daß die Geheimniskrämerei keine vertrauensbildende Maßnahme ist, und daß es sich wohl um eine Person handeln muß, die das Internet und auch sonstige Verzeichnisse wie das Telefonbuch bis vor einigen Monaten gescheut hat wie der Teufel das Weihwasser.
Von den vier Angaben, die bei Yasni das Profil ausmachen (Wohnort, Alter, Firma und Bild) hat er gerade mal die beiden unpersönlichen bzw. trivialen ausgefüllt (Wohnort und Firma), weiterhin das Alter falsch mit 0 angegeben und damit gegen die Nutzungsbedingungen der eigenen Plattform verstoßen.
Ich frage mich auch, was Sprüche wie “Bin ich real? Oder nicht? Jedenfalls existiere ich” sollen (wobei das natürlich auch wieder ein gefälschtes Profil eines anderen sein kann).

Auch andere Mechanismen, wie z.B. “Über Erweiterungen des Profils wird der Profilinhaber noch am selben Tag informiert und kann es ggf. löschen”, sind nicht das, was ich unter einem ordentlichen Umgang mit einem Personenprofil verstehe. Vielleicht ist es ja unzutreffend formuliert, jedenfalls ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, daß Profiländerungen erst authorisiert werden müssen, und nicht daß ich lediglich eine Chance auf Löschung habe.
Grundsätzlich gehören alle Funktionen, die anderen die Möglichkeit geben, irgendetwas mit meinem Profil zu unternehmen, für mich zu den unerwünschten Funktionen.

5. Umgang mit nicht authorisierten Daten
Ob es erlaubt ist, ein Bild z.B. von flickr oder einer anderen Webseite auf der Plattform Yasni als Thumbnail anzuzeigen, ist für mich als juristischen Laien nicht feststellbar. Es gibt da diverse Urteile in die eine oder andere Richtung (z.B. Stichwort Paperboy).

Aber das ist auch nicht der Punkt. Flickr z.B. hat ein ausgefeiltes System von Rechtedefinition, Authorisierungen und API-Zugriffen.
Für alle Fotos kann der Urheber genau die Lizenz einstellen, die angibt, unter welchen Bedingungen sie veröffentlicht werden dürfen.
Sollte also eines meiner Fotos für ein allgemeines Profil von Yasni benutzt werden, dann hat sich Yasni an die Form zu halten, die ich in den Bedingungen vorgebe.
Für Fotos, die Yasni in meinem Profil anzeigt, müßte der Authorisierungsmechanismus benutzt werden. Das machen andere Plattformen auch so, z.B. Qype. Yasni kümmert das aber nicht.

Nachtrag 26. Februar:
Ich habe mich im Yasni Vip-Rank schon wieder fünf Plätze verbessert, schreibt mir Peter Yasni heute. Interessant auch, daß Yasni ein neues Suchergebnis präsentiert, in dem ein Namensvetter als Polizist einen Serienmörder faßt. D.h. fiktive Inhalte werden ebenso als Personeninhalte dargestellt. Wer also Hoss Cartwright oder J.R. Ewing heißt, dessen Einträge verschwimmen mit den fiktiven …

Nachtrag 09. April:
Na, in der letzten Zeit ist es mit dem VIP-Rank nur noch bergab gegangen. Ich mache mir langsam Gedanken. Auch darüber, daß in jeder Mail weitere Suchergebnisse zu genau einer Person genannt werden, einem Friedhelm Weidelich (den ich nicht kenne).
Bis zum heutigen Tag wurde der Xing-Thread übrigens 3.674 mal aufgerufen.

Nachtrag Dezember:
Der ursprüngliche Xing-Thread wurde leider inzwischen kommentarlos gelöscht. Ein neuer Thread wurde geöffnet: neuer Thread

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Michael bei Spock

Samstag, 16. Februar 2008 | Autor: admin

Ich hatte in einem früheren Beitrag schonmal über Spock & Yasni geschrieben, ein nettes Paar von Diensten, die versuchen, die in Suchmaschinen und Profilen von sozialen Netzwerken verfügbaren Informationen zu umfassenden Personenprofilen zu bündeln.
Ich hatte mich zunächst mit Yasni (.de) beschäftigt und bin erst später auf Spock (.com) gestoßen. Da grinst mich bei der Suche nach Michael Mertens ein bekanntes Gesicht an, nämlich meins. Mein Alter steht auch korrekt dabei. Und ich dachte immer, ich passe auf, welche Informationen ich wo freigebe und welche Dienste ich benutze…
weiter…

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Spock und Yasni

Dienstag, 15. Januar 2008 | Autor: admin

Wenn ich über Spock und Yasni, zwei relativ neue Internet-Dienste, schreibe, denke ich daran, was wohl Leute, die sich kaum mit dem Internet beschäftigen, dazu sagen würden. Sie wären vermutlich erstmal schockiert.
Spock und Yasni versuchen, Profile zu Personen aus im Internet verfügbaren Daten zusammenzustellen. Als Quellen fungieren natürlich Suchmaschinen, aber auch die vielen Social-Networking-Dienste wie Xing, Linked-In, MySpace, Facebook. Es ist klar, daß da eine ernorme Datenfülle vorliegt. Selbst bei nicht so im Internet präsenten Personen kommt da z.B. ein Amazon Wunschzettel zutage, von dem man nie angenommen hätte, daß man den erst als nicht-öffentlich konfigurieren muß. Als Weblog-Betreiber, Webseitenbetreiber und Freelancer, der also als Person auftritt und akquiriert, bin ich recht präsent im Web. Ich versuche jedoch darauf zu achten, daß immer nur die gleichen, und zwar von mir freigegebenen Informationen, verfügbar sind.
Diese habe ich mal hier bei Yasni gebündelt: Michael Mertens bei Yasni

Dies hat zur Folge, daß nun bei der Suche nach meinem Namen oben eine Zeile mit meinen freigegebenen Informationen erscheint, darunter der Wust von Suchergebnissen zu meinem Namen, von denen man aber nicht sagen kann, ob sie zu mir oder meinen Namensvettern gehören. Eigentlich so in Ordnung, trotzdem bleibt das mulmige Gefühl bei Yasni.

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Bytes und mehr bei der Bytequelle

Freitag, 23. November 2007 | Autor: admin

Ohne viel drumherum zu reden, möchte ich mich mit diesem Verweis auf die bytequelle Softwareentwicklung in Dortmund für eine kompetente Hilfestellung in einem Internet-Forum bedanken. Es geht um das Thema Umleitungen mithilfe des Apache Moduls modRewrite, ohne das Ranking in den Ergebnissen der Suchmaschinen zu verlieren.

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Betatester gesucht

Mittwoch, 31. Oktober 2007 | Autor: admin

In diesem Eintrag geht es gleich um zwei Web 2.0 Plattformen: Trigami und Betatester Wanted. Trigami ist eine Plattform, die bezahlte Produktrezensionen vermittelt. Als Blogger meldet man sich mit seinem Blog an, macht ein paar Angaben zu seinem Weblog und harrt der Dinge …
Es trudeln dann Aufträge ein wie “Internet Shop für Computer & Zubehör testen und bewerten”, für die man sich mit einem kurzen Kommentar bewerben kann. Der Auftraggeber kann aus den Bewerbungen auswählen und damit den Auftrag finalisieren.

Was passiert dann? Man hat ein paar Tage Zeit, sich mit dem Produkt auseinanderzusetzen und dann die Rezension in einem Blogeintrag zu verfassen. Der Blogeintrag wird als bezahlter Eintrag gekennzeichnet. Die Bezahlung besteht typischerweise aus ein paar Euros, die kaum den Aufwand rechtfertigen. Motivation für einen Eintrag sollte also normalerweise sein, daß man sich für das Thema interessiert und sowieso darüber schreiben wollte.
Als Autor dieses Weblogs habe ich mich für die Rezension von “Betatester gesucht” beworben und bin angenommen worden. Das Projekt ist sehr ambitioniert, indem ein solches Budget für bezahlte Rezensionen schon vor dem Launch bereitgestellt wird. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht die Internet-Seite gerade mal aus einem Schlitz, in den man seine e-mail Adresse eintragen kann: “Wir starten in den nächsten 14 Tagen unsere Web 2.0-Plattform. Werde exklusiver Beta-Tester und gewinne 500 EUR”.
Nun ja, das habe ich getan, und warte mal ab, was passiert.

Nachtrag 8.11.07: Die Plattform ist heute mit über einer Woche Verspätung unter dem Namen “netvoting” gestartet. Habe ein paar Minuten herumgeklickt, kann überhaupt nichts damit anfangen, und habe dann meine Rezension bei Trigami storniert. Auch wenn es nach den Trigami-Richtlinien erlaubt wäre, negativ zu schreiben (und man hätte eigentlich pünktlich den e-mail-Einsammelschlitz rezensieren können), so entspricht das nicht meinen eigenen “Richtlinien”, Geld für eine negative “Empfehlung” zu nehmen.

Nachtrag 10.08.08: beim Aufruf von Netvoting erscheint ein Hinweis auf “Closed Beta”. D.h. irgendwie ist wohl nichts daraus geworden. Trigami hingegen nervt eher mit Anfragen, die aber auch gar nichts mit den Blogthemen zu tun haben. Somit habe ich auch noch keine einzige Rezension geschrieben und werde das wohl auch nicht mehr tun.

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Kristallographie – Pleochroismus

Montag, 11. Juni 2007 | Autor: admin

Die Mehrfarbigkeit von Metallen bei der Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln bezeichnet man als Pleochroismus.

Was hat diese Information in diesem Blog zu suchen ? Ganz einfach, der Eintrag unterstützt eine sehr schöne Abhandlung des Themas in einem Vortrag an der Universität Jena: “Die Kristallographie, als Wissenschaft betrachtet” (Vortrag zu Pleochroismus). Hintergrund ist wiederum eine Diskussion über Suchmaschinenoptimierung, in der über die Gründe gesprochen wird, daß dieser inhaltlich sehr gute Artikel etwa auf Platz 100 herumdümpelt. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Blogeintrags ist er bereits unter den ersten 50 zu finden – eine Auswirkung der Maßnahmen, die Teilnehmer der Diskussion getroffen haben.

Nachtrag April 2008, damit 9 Monate nach diesem Eintrag – Zeit für einen Check:
Nun das Ergebnis ist entmutigend aus Sicht des Eintrags der Uni Jena, der ja sehr ausführliche Inhalte bereitstellt. Er dümpelt nach wie vor auf Platz 38 herum. Dagegen ist dieser Blogeintrag auf Platz 18 zu finden.
Man muß allerdings sagen, daß der Begriff Pleochroismus einfach nicht sehr oft im Artikel der Uni vorkommt. Das dürfte der Grund sein.

Und noch ein Nachtrag:
Bisher habe ich den Artikel abstrakt als kleines Experiment bzgl. Suchmaschinen gesehen. Jetzt erst habe ich den Artikel mal genauer durchgesehen, und finde bemerkenswert, daß es hier Johann Wolfgang von Goethe ist, der sich sehr kritisch über die Kristallographie als Wissenschaft äußert: sie sei nicht produktiv, sie sei nur sie selbst und habe keine Folgen. Sie sei nirgends anwendbar und habe sich in dem hohen Grade in sich selbst ausgebildet.
Starker Tobak. Und weiter: “Sie gibt dem Geist eine gewisse beschränkte Befriedigung und ist in ihren Einzelheiten so mannigfaltig, dass man sie unerschöpflich nennen kann.”
Immerhin war Goethe zu dieser Zeit der für die Universität Jena verantwortliche Minister und somit verantwortlich für strukturelle Entscheidungen. Goethes Sichtweise scheine eine bis heute weit verbreitete Sichtweise über die Kristallographie in der Öffentlichkeit zu sein, und offensichtlich seien die Kristallographen selbst mit Schuld.
Aber bevor ich nun hier den ganzen Vortrag zusammenfasse, nenne ich liebe nochmals den Link: “Die Kristallographie, als Wissenschaft betrachtet” (Vortrag zu Pleochroismus).

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Web 2.0 Euphorie

Montag, 12. Februar 2007 | Autor: admin

Hier ein kleiner Auszug aus einer Diskussion in einem Xing-Forum über Web 2.0 Euphorie:
https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles&id=3466861&offset=0

Dabei wurde der aktuelle Entwicklungsstand des Webs mit einem “Schwarz-Weiß TV” verglichen, was ich nur unterschreiben kann. Die aktuelle “Euphorie” verstellt den nüchternen Blick darauf!
Im Oktober vergangenen Jahres habe ich einen Web 2.0 Kongress besucht. Ein Vortrag hieß “eShopping 2.0 – E-Commerce der nächsten Generation” von einem Vertreter der Firma Otto, Hamburg. Vorgestellt wurde ein fetter Shopping Client ausschließlich für Windows Vista.

Second Life, Ilumio, Plazer, Flickr Uploadr sind allesamt Windows Clients, keine Ajax-Web-Frontends.
Man darf auf das Farbfernsehen im Web gespannt sein!
 

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