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Kathrein UFC 861si – (noch) ein DVB-C Festplattenreceiver

Samstag, 22. März 2008 | Autor:

Vor wenigen Wochen hatte ich den Humax PDR 9700 einem Test unterzogen. Jetzt ist ein brandneues Modell an der Reihe, das eine Klasse höher anzusiedeln ist – oder, je nach Sichtweise – eine Stufe moderner.
Die Basisfunktionen, die im Erfahrungsbericht Humax PDR 9700 beschrieben wurden, sind natürlich auch im Gerät von Kathrein vorhanden. So z.B. die Killerfunktion “Timeshift / zeitversetztes Fernsehen” schlechthin. Vieles dreht sich ja heute um die Software, z.B. wie übersichtlich ist der elektronische Programmguide, der ja ganz einfach eine Softwareapplikation ist, so wie man sie auch am Computer benutzt. Hier gilt: der Humax Guide ist übersichtlicher, hat aber ein paar Funktionen weniger als der Kathrein Guide. D.h. will man am gleichen Tag etwas aufnehmen, ist das beim Humax unvergleichlich schnell gemacht: EPG-Taste (elektronischer-Programm-Führer/Guide) drücken, es erscheinen die Programme untereinander, und die Sendungen sind auf einer Zeitachse aufgereiht. Das ergibt also eine Matrix aus Programm/Zeit. Man bewegt den Cursor mit den Pfeiltasten zur gewünschten Sendung, drückt ok, und fertig.

Beim Kathrein-Gerät bringt der EPG zunächst nur eine einfache Liste von Sendungen, die gerade (also zu einem Zeitpunkt) auf den unterschiedlichen Programmen laufen. Man kann umschalten zu einer Liste der Sendungen, die auf einem Programm laufen, aber eben chronologisch sortiert. D.h. im Vergleich zu der Tabellenform beim Humax PDR 9700C kann man sich beim Kathrein UFC 861si praktisch entweder eine Zeile oder eine Spalte heraussuchen. Klingt kompliziert, ist es nicht unbedingt, sondern nur ein-zwei Klicks mehr als beim Humax. Und geht es darum, weiter in die Zukunft zu gelangen, ist der Kathrein wiederum klar im Vorteil.
Zudem kann man bei dem Kathrein-Gerät einstellen, daß er immer ein paar Minuten vor dem im EPG angegebenen Beginn die Aufnahme einstellt und erst ein paar Minuten nach angegebenem Ende aufhört. Nach VPS, Showview und anderen Methoden zur Aufnahmeprogrammierung bei Videorekordern hatte ich schon an der Intelligenz der Hersteller gezweifelt, als ich erstmalig wegen einer geringfügig falsch angegebenen Endzeit einer Sendung (“Tatort” !) im EPG das Ende verpaßt habe. EPG ist scheinbar unpräzise, also hilft die Kathrein-Funktion für die Zugabe-Minuten sehr.




Es gibt noch viele kleine nette Verbesserungen der aktuellen Geräteklasse von Kathrein gegenüber älteren Geräten wie dem Humax PDR 9700C: z.B. ein Spulen in immerhin bis zu 24-facher Geschwindigkeit (erstes Drücken-langsames Spulen, nächstes Drücken – schneller usw.). Mein DVD-Player spult bis zu 60-fach und für einen Festplattenspieler sollte es kein Problem sein, so schnell wie man mag zu spulen oder z.B. direkt per Eingabe zu einer beliebigen Zeit zu springen. Dennoch, der Humax spult hier mit lahmer 10-facher Geschwindigkeit, d.h. um die erste Stunde einer Sendung zu überspringen, benötigt man 6 Minuten. Irre, wenn man bedenkt, daß da eben kein Band wie in einem Videorekorder rasselt. Die 24-fache Geschwindigkeit des Kathrein UFC 861si ist aber ausreichend. Eine ganze Stunde spult man nunmals selten, und z.B. die zehnminütige Werbeunterbrechung vor den letzten 30 Sendesekunden von “Wer mit Millionär” ist in ein paar Sekunden übersprungen.



Auch das Tunermanagement scheint in Geräten wie dem Kathrein einen Schritt nach vorne gemacht zu haben. So ganz klar sind mir die Spezifikationen nicht, jedenfalls ist es mit dem Doppeltuner (Twin-DVR) durchaus möglich, zwei Sendungen gleichzeitig aufzunehmen und eine dritte anzuschauen. Eigentlich würde ich an meiner Wahrnehmung zweifeln, hätte ich nicht gerade in der Werbung für einen anderen Receiver gelesen, daß so etwas geht. Ebenso der Umgang mit codierten Sendungen (für mich die Pest des digitalen Fernsehens) ist ausgefeilt. Sendungen können auch ohne eingelegte Smartcard aufgenommen werden und entweder beim anschauen dekodiert werden, oder “zwischendurch”, d.h. auf Knopfdruck. Das könnte hilfreich sein, wenn man zwei Fernseher, aber nur eine Smartcard hat.
Bis hierhin hat das neuere Kathrein-Gerät gegenber dem Humax schon deutlich die Nase vorne. Dann kommt aber bei Kathrein UFC 861si noch ein unscheinbarer Anschluß dazu, der viele Nutzungsmöglichkeiten eröffnet, nämlich die Ethernet-Netzwerkschnittstelle. D.h. der Receiver kann in ein Netzwerk eingeklinkt werden und man kann so aufgenommene Sendungen zu einem PC überspielen, oder andersherum Fotos oder MP3-Dateien zum Receiver überspielen. Hat man also den Receiver an eine Stereoanlage angeschlossen, was sich sowieso auch für den Filmsound empfiehlt, kann man gleich seine MP3-Sammlung darüber abspielen.
Netzwerk heißt übrigens nicht, daß man schon mehr als einen PC und Server usw. benötigt. Heutzutage hat praktisch jeder PC und jedes Notebook einen Ethernet-Anschluß. Den kann man dann direkt mit passendem Kabel (sogenanntes gekreuztes Netzwerkkabel) mit dem Receiver verbinden und hat dann sein Netzwerk.

Zum Preis:
Nun ja, so klar dem Humax überlegen, heißt natürlich auch, daß wir in eine andere Preisregion vorstoßen. Im Preisvergleich z.B. bei Idealo geht der Preis bei 399 EUR los. Der erste Anbieter in der Liste, bei dem kaufen würde, verlangt 429 EUR zzgl. Versand.

Hier einige Direktlinks zu dem Gerät:
T-Online Amazon

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Humax PDR 9700 C – ein DVB-C Festplattenreceiver

Donnerstag, 31. Januar 2008 | Autor:

Humax PDR-9700C bei Amazon

Frustriert von den Erfahrungen mit der PC-Technik im Wohnzimmer habe ich mir mal so ein Humax-Kästchen ins Haus geholt. Eigentlich auch schon ein kleiner PC, mit richtiger Festplatte, und in der Software spielt die Musik!
Zunächst mal: das Angebot ist absolut dünn gesäht. Alle Hersteller scheinen sich auf die Geräte für Satellitenempfang zu konzentrieren, also DVB-S. Es gibt ein Gerät von Topfield, im Preis sogar etwas höher, mit mehr Möglichkeiten – für Bastler, so mein Eindruck. Es ist nicht zertifiziert für Premiere, also hab’ ich die Finger davon gelassen und den Humax ausgesucht, der diese Premiere (vermutlich eingetragenes Markenzeichen) – Zertifizierung mitbringt.

Basisfunktion

Ganz einfach, für jede Art des Fernsehempfangs benötigt man den entsprechenden Receiver incl. Tuner.
Normale Fernseher haben praktisch immer den Tuner für analoges Kabel- und Antennenfernsehen eingebaut. Modernere vielleicht auch für digitales Antennenfernsehen (DVB-T) oder gar digitales Satellitenfernsehen (DVB-S).
DVB-C steht also für digitales Kabelfernsehen, was in der Regel bessere Qualität als analoges Kabelfernsehen ermöglicht (in meinem Fall liegen Welten zwischen der Qualität – seit einer Umstellung z.B. des Senders SWR3 im hessischen Kabelnetz konnten wir diesen nur noch mit viel Schnee empfangen, die Hausanlage kam wohl nicht damit zurecht. Mit digitalem Fernsehen kein Thema. Alle Sender kommen gestochen scharf auf unseren Plasma-Fernseher).
Das hier vorgestellte Humax-Gerät ist also in erster Linie mal ein solcher Empfänger, der überhaupt erst ermöglicht, digitales Kabelfernsehen zu empfangen. Er ist sogar ein Twin- oder Doppeltuner-Empfänger. Damit kann man dann wie eigentlich gewohnt einen Sender anschauen und ein anderes Programm anschauen. Selbstverständlich ist das in der digitalen Welt leider nicht. Man benötigt also den Doppeltuner.
Leider sind ja heutzutage Programme teilweise verschlüsselt. Nicht nur Premiere, sondern auch Kabelbetreiber verlangen Geld für manche Angebote und schalten die mit der Benutzung einer Smartcard (Scheckkartenformat) frei.

Smartcards

Der Humax PDR 9700C hat zwei Aufnahmeschächte für solche Smartcards. In einen kann man eine Premiere-Karte oder eine Karte eines Kabelfernseh-Anbieters (getestet: iesy in Hessen) direkt einschieben. In den anderen kann man ein sogenannten CAM (conditional access module) einschieben, was wiederum dann einen Karteneinschub hat. Dies ist nötig für “Spezialkodierungen”, die das Gerät nicht im Werkszustand beherrscht. Eigentlich praktisch – negativ nur, daß das überhaupt alles so kompliziert sein muß. Die Verschlüsseling gängelt den Kunden hier genauso wie im Musikbereich das DRM (Digitales Rights-Management).
Ich bezahle für Fernsehen, Film, Musik und Kino und will weder andauernd im Vorprogramm sehen, daß Raubkopierer in den Knast kommen, noch mich mit CAM-Modulen herumschlagen. Aber das ist ein anderes Thema.




Timeshift und Co.

Jetzt die Sonderfunktionen des PDR-9700. Die Killerfunktion schlechthin in solchen Geräten: Timeshift. So einfach und logisch, daß man es nie missen möchte, wenn man es einmal hatte.
Es funktioniert ganz einfach und völlig ohne Einstellungen (zumindest bei diesem Gerät). Ganz gleich, welches Programm man gerade schaut, wenn man mal anhalten möchte, drückt man einfach die Pause-Taste. Ja, richtig gehört. Einfach das laufende Programm stoppen. Oder man hat gerade den wichtigsten Dialog verpaßt, weil es an der Tür geklingelt hat, der Hund laut bellt, und man zu nervös und langsam ist, schnell den Pause-Knopf zu drücken, dann drückt man eben auf zurückspulen und schaut die Stelle nochmals an.
Und was “zurück” geht, geht auch “vor”. An der Stelle sollte mal darauf hingewiesen werden, daß das Gerät nicht zaubern kann, sondern nur das gerade aktuell laufende Programm puffern kann, um beliebiges Navigieren darin zu erlauben, als handelte es sich um eine DVD.
Bei Werbung kann man somit auch vorspulen, aber nur, wenn die Werbung im laufenden Programm schon vorbei ist. Der Apparat kann nicht hellsehen!
Was tut man also? Man gewöhnt sich also daran, Sendungen, sagen wir mal Spielfilme, rechtzeitig vor Beginn auf Pause zu stellen und erst etwa 15 Minuten nach Beginn entsprechend zeitversetzt anzuschauen. Dann kann man in den Werbepausen wunderbar vorspulen.
Es ist also so, als hätte man die ganze Sendung auf Video aufgenommen. Nur ist es viel komfortabler und man muß nicht warten, bis die Sendung vorbei ist, bevor man anfangen kann, die Sendung zu schauen.
Das normale Aufnehmen von Sendungen geht natürlich auch. Auf Wunsch parallel zum normalen Live- bzw. Timeshift-Modus, wie oben schon gesagt.

Programmierung

Die Programmierung erfolgt dabei komfortabel über das sogenannte EPG (electronic programming guide). Er listet einfach alle Programme und Programminhalte, also Sendungen, in einer Matrix auf, in der man sich mit den Pfeilen bewegen kann. Man sieht Kurzinfos zu den Sendungen. Möchte man eine Aufnehmen, drückt man auf ok, und das war’s. Die Sendung steht dann nachher unter “Aufnahmen” zur Verfügung und kann beliebig oft angeschaut werden, natürlich wiederum incl. schneller vor-/zurück-Navigation, Standbild usw. Die Aufnahme erfolgt per Festplatte, also kein Jonglieren mit Bändern etc. nötig. Es gibt auch die Annehmlichkeiten wie direktes Aufnehmen der laufenden Sendung mit einem Tastendruck. Aufnahmen von regelmäßigen Sendungen usw.
Die eingebaute Festplatte reicht für viele Stunden. Einzig derjenige, der sich durch Aufnahmen ein Archiv heranzüchten will, also alle Filme behalten will, stößt mit solcher Technik an seine Grenzen. Für denjenigen sind ist die Kategorie der “Rekorder” sinnvoller, also früher der einfache Videorekorder, heutzutage das Pendant mit eingebautem DVD-Brenner. Ein Gerät mit Festplatte und Brenner gibt es meines Wissens nicht. Ebenso gibt es auch kein entsprechendes Gerät mit HDTV-Unterstützung. Wenn man also die als Topmodelle bezeichneten Receiver für hochauflösendes Fernsehen anschaut, dann stellt man leider fest, daß es kein Modell mit Festplatte gibt, das für Kabelfernsehen geeignet wäre.
Es gäbe noch viele Features des Humax aufzulisten, wie Bild-in-Bild-Anzeige, optischer Dolby-Digital-Ausgang, Videotext usw. Der Humax hat alles, was ich mir wünsche – das ist aber nicht so entscheidend in einer Situation, in der es tatsächlich noch kein Gerät gibt, daß alle Basisfunktionen beherrscht, die die Technik möglich macht. Wie gesagt, ein Receiver-Rekorder mit Festplatte, DVD-Brenner und HDTV-Fähigkeit sollte heutzutage kein Problem sein, gibt es aber leider nicht.
Das ist so, als gäbe es gerade Farbfernsehen und Videorekorder, aber noch keinen Rekorder, der in Farbe aufnimmt.

Preis

Die Preisvergleichdienste wie Idealo und Preisvergleich lassen den Preis bei etwa 240 EUR losgehen. Anbieter, die ich für seriös halte, kommen dann etwa 10-20 EUR teurer ins Spiel (z.B. T-Online, Misco, Amazon).
Interessant übrigens: der Humax PR-HD1000C ist etwa zum gleichen Preis zu haben. Dabei handelt es sich um einen HDTV-fähigen Kabelreceiver. Also, entweder komfortable Timeshift- und Rekorderfunktion (Festplatte) oder hochauflösendes Fernsehen. Wegen des doch sehr geringen Angebots für entsprechenden hohen Preis entscheide ich mich momentan gegen HDTV. Timeshift, wie gesagt, möchte ich dagegen nie mehr missen.
Wer jetzt glaubt, man könne ja den HDTV Receiver nehmen und einen schnuckeligen Rekorder dazu kaufen, der sei noch vor dem Kopierschutz HDCP gewarnt. Der ist Bestandteil des HDMI-Standards, d.h. über die HDMI-Kabelverbindung merkt der Receiver, ob ein Rekorder oder nur ein Abspieler (Plasmapanel, LCD-Fernseher) daran hängt. Der Sender, also z.B. Premiere, hat es in der Hand, eine Aufnahme zuzulassen oder zu sperren.

Kaufen

Hier kann man das Gerät denn nun auch käuflich erwerben.
Humax PDR-9700C bei Amazon

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Nachtrag zum Beitrag “Firmware-Update”

Samstag, 13. Oktober 2007 | Autor:

Vielleicht sollte ich passend dazu auch endlich mal ein Foto davon einstellen, wie ich mit meinem Laptop im Cockpit meines Fiat Multiplas sitze und per Bluetooth die neueste Firmware in die Handy-Freisprechanlage schieße.
(Auch das hat übrigens keinerlei Fehler behoben).

Es handelt sich übrigens um die Freisprechanlage “Audio Blue” von Funkwerk Dabendorf. Diese hat mit so ziemlich jedem Handy, was ich im Laufe der Zeit mein Eigen nennen durfte, irgendein Problem.

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Firmware Update Maxfield G-Flash NG

Freitag, 12. Oktober 2007 | Autor:

Bei Gerät diesen Namens handelt es sich um einen schnuckeligen MP3 Player mit 2 GB Speicher. Scheinbar hält aber immer mehr Komplexität in diese Dinger Einzug. Wieder ein “Computer”, der in den “Lebensraum” eindringt, wo man eigentlich nur einen kleinen Player haben möchte. Man merkt’s, wie soll es auch anders sein, an den Abstürzen und an der komplizierten Bedienung.
Aber zumindest gegen die Abstürze helfen ja Firmware-Updates. Die Software kann man schön auf der Maxfield-Webseite herunterladen. Natürlich kommt nach der Installation und Ausführung zunächst mal der Fehler: Gerät nicht angeschlossen. Obwohl er doch die ganze Zeit schön im Windows-Explorer unter Maxfield alle seine Dateien offenbart.

Man muß lediglich wissen, daß er in der Regel als sogenanntes MTP-Gerät installiert ist. Ich will gar nicht wissen, was MTP heißt (vermutlich Mein Teurer Player ist komplizierter als er sein müßte, von wegen Rechtemanagement und so…).
Im Gerätemanager des PCs findet man denn auch einen Eintrag für den Player und den dazugehörigen Player. Nun wählt man einfach die Funktion “Treiber aktualisieren”. Dann natürlich nicht die automatische Variante, sondern “Treiber selbst auswählen”. Neben dem MTP Treiber kann man dann nämlich auch USB-Wechselgerät auswählen, und schwupps, ist man den MTP Zauber los, kann das Firmware-Update aufspielen (was natürlich die Fehler nicht behebt, aber man hat ein besseres Gefühl), und der Player verhält sich wie ein normaler USB-Stick (nur, das er natürlich im Gegensatz zum gemeinen Stick auch Musik machen kann …).
So einfach ist das. Und so lächerlich.

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Remote Display am PDA

Montag, 12. März 2007 | Autor:

Dieser Artikel über die Fernsteuerung eines PDA vom Windows-PC aus wurde zum froutes Routenportal verschoben, siehe GPS-Wandern: Remote Display am PDA.

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LCD Fernseher und Computer können einfach nicht miteinander …

Samstag, 17. Februar 2007 | Autor:

Schon wieder ein Test von LCD Fernsehern in der c’t (Ausgabe 05/07, Rosenmontag am Kiosk): getestet werden die Geräte Acer AT2720, Grundig Vision II 26 LXW 68-9620 Dolby, Hannspree Hanslounge (kein Witz!), Philips 26PF7321/12 und Samsung LE26R72B.

Und wieder ein Fazit, das nach einem schlechten Witz klingt: “Ausgerechnet mit digitalen Graphikkartensignalen haben vier der digitalen LCDs dagegen ihre liebe Mühe.”

Nur Acer und Grundig bringen das Bild, das man von einer digitalen Verbindung zwischen (digitalem) Computer und digitalem Display erwartet.
D.h. nach wie vor Augen auf beim Fernseherkauf! Will man gemäß dem Thema diese Blogs die beiden Welten Computer und “Wohnzimmer” weiter verheiraten, dann muß man schon genau hinsehen und prüfen, ob alles zusammenpaßt.

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Bildwiederholfrequenz

Sonntag, 11. Februar 2007 | Autor:

Denkt man an die Jahre der 14 und 15 Zoll Computermonitore zurück, dann fällt einem vermutlich ein, daß die Bildwiederholfrequenz ein großes Thema war. Damals war die Lösung jedoch meist: je höher desto besser – 50Hz, 60Hz flimmern, je nach persönlicher Vorliebe hatte man dann mit 75-90Hz ein stabiles Bild.

Heute taucht das Thema in etwas anderer Form auf. Unterschiedliche Fernsehnormen benutzen unterschiedliche Wiederholraten. PAL in Europa verwendet 60Hz, NTSC in den USA etwa 60Hz. Kinofile werden üblicherweise mit 24 Bildern je Sekunde gedreht. Es muß also wieder umgewandelt  werden, was optisch einfach negative Spuren hinterlässt.

 

c’t 03/07 beschreibt unter dem Titel „Ruckeln auf höchstem Niveau“ die Probleme, die die neuesten Blue-ray und HD-DVD Player bei dieser Umrechnung haben. Fazit: „Man darf gespannt sein“, was soviel heißt wie: momentan ist alles noch ein ziemlicher Murks…

Der Umgang mit der Wiederholfrequenz sollte nun Kaufkriterium sein. Erste „Zuspieler“ wie Player (Sony, Pioneer, aber nurt in USA) oder auch Spielkonsolen (Playstation 3 in Planung) bieten die „24p-Ausgabe“ an. Erste Displays können dann damit auch umgehen (Pioneer: „True 24FPS“, „Advanced Pure Cinema“).

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Administrierbarkeit

Sonntag, 11. Februar 2007 | Autor:

Die Frage der “Administrierbarkeit” entsteht aus dem Gedanken, daß nicht jeder ein PC-Freak ist, der ständig Updates, Treiber, Patches einspielt, neue Versionen von Software ausprobiert usw. Vielmehr soll das Ding einfach funktioren. Bei meinem Videorekorder muß ich ja auch kein Update einspielen (oder doch ?).

Nun, neuere “Boxen” wie Sat-Receiver verlangen von Zeit zu Zeit nach einem Update bzw. führen das automatisch durch. Dennoch gilt: spezialisierte Geräte für eine Funktion bedeuten meistens einen geringeren Administrationsaufwand als ein Windows-PC als Allround-System.

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Media-PC und Fernseher: wo kaufen ?

Samstag, 18. November 2006 | Autor:

Ein Wohnzimmer-PC und ein modernes Plasma oder LCD Display scheinen ein ideales Gespann zu sein. Leider sieht meine Erfahrung so aus, daß man praktisch keinen Händler findet, bei dem man beides als Komplettpaket bei kompetenter Beratung kaufen kann.
Weiterhin ist das technische Zusammenspiel alles andere als reibungslos. Dies wird deutlich an einem kleinen Zubehörteil, der Verbindung zwischen PC und Display. In der digitalen Welt sollte das aus Qualitätsgründen eine digitale Verbindung sein. Ein älterer Standard war DVI, heutzutage ist HDMI die Standardverbindung von einem „Zuliefergerät“ (PC, Videorekorder…) zum Display. Leider unterstützt kaum ein PC, bzw. präziser kaum eine PC-Graphikkarte diesen Standard.
Das paßt ja … kein Händler verkauft dass Sorglospaket und gerade die Schnittstelle zwischen den Geräten ist nicht trivial.
Fazit: genau diese Problematik muß man beim Kauf im Auge haben, und, falls man tatsächlich gleichzeitig einen Media-PC und einen Fernseher bei leider unterschiedlichen Händlern kauft, von beiden Händlern das ok für die Verbindung versuchen zu bekommen.
Also: Fernsehhändler nach der Nutzbarkeit eines PCs fragen, Computerhändler fragen, wie der PC wohl mit dem Display XYZ zurechtkommen wird.
Wie vor 10 Jahren beim PC-Kauf spielt dabei die Bildschirmauflösung eine zentrale Rolle.

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Media PC, wieso ?

Samstag, 18. November 2006 | Autor:

Normale (Unterhaltungs-) Elektronik und die PC Welt treffen immer häufiger und intensiver aufeinander.

Zum einen übernehmen spezialisierte Geräte z.B. der Unterhaltungselektronik wie Videorekorder oder Satelliten-Receiver immer mehr Funktionen, so daß die interne Software (“Firmware”) immer wichtiger wird.
Zum anderen werden heutige PCs immer leistungsfähiger und reicher an multimedialen Fähigkeiten. Somit sind diese Computer Kandidaten dafür, Funktionen verschieder Geräte der Unterhaltungselektronik zu ersetzen.

Also, raus mit den vielen kleinen Kästen (CD-Spieler, DVD-Spieler, Receiver, Videorekorder…) aus dem Wohnzimmer und rein mit dem PC?

Das wäre die konsequente Vorgehensweise. Grundidee dahinter ist, daß man ja Geld sparen müßte, da man vorhandene Hardware besser nutzt und nicht mehrere kleine Kästen bezahlt, die eigentlich im Innenleben schon sehr computerartig sind.
Also, nur ein Mikroprozessor, nur eine Plattform, um Software abzuspielen, ein Audio-Verstärker, ein Bedienpanel, ein “Set” von Lautsprecherboxen (2 oder 4+1 oder 5+1 oder …).
Hervorzuheben wäre die Bedienung, da nur eine solche Integration wirklich aufeinander abgestimmte Bedienung ermöglichen müßte.
Soweit die Theorie, daher das Wort “müßte”.
Tatsache ist, daß ich einen sogenannten Media-PC ins Wohnzimmer gestellt habe, ihn zwei-drei Monate getestet, und dann wieder herausgeworfen habe. Wieso -> erkläre ich nach und nach in den Folgebeiträgen.

 

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