T-Com Speedport W102 Stick unter Windows 7 nutzen
Montag, 9. November 2009 | Autor: admin
Auf dem Weg zu meiner VDSL-Umstellung habe ich mich mal mit neuer Hardware eingedeckt. Viel Auswahl gibt es ja nicht. Die Telekom bietet zwei Router an: den Speedport W 722V und den Speedport W 920V. Außerdem kündigt AVM seit ewigen Zeiten die FRITZ!Box Fon WLAN 7390 an. Sie soll im 4. Quartal 2009 erscheinen – abwarten, es ist ja bald Weihnachten. Eine zweite AVM-Variante, die FRITZ!Box Fon WLAN 7570 VDSL, scheint ausschließlich für 1&1-Kunden ausgeliefert zu werden.
Zurück zu den lieferbaren Routen der Telekom: der kleinere ist für 100-150 EUR zu haben, der größere für ca. 50 EUR mehr. Unterschied ist im Wesentlichen, daß der Speedport W 920V eine Telefonanlage mit integriertem Anrufbeantworter beinhaltet, der bis zu fünf Mobilteile unterstützt. An den Speedport W 722V kann man zwei analoge Telefone per TAE-Buchse anschließen.
Die wichtigen Punkte: beide können eben VDSL, aber auch WLAN nach dem N-Standard mit 300 MBit/Sek. Beiden fehlt die sich so langsam durchsetzende VPN-Server-Funktion, die es möglich macht, sich aus dem Internet sicher in das private Netzwerk einzuklinken.
Die Fritzbox FRITZ!Box Fon WLAN 7390 wird alles können, was der Speedport W 920V auch kann, und zusätzlich einen solchen VPN-Server beinhalten.
Eigentlich handelt es sich bei dem Speedport W 920V-Router auch um eine Fritzbox, nämlich um die beliebte Fritzbox 7270. Ironischerweise kann diese VPN-Server spielen, aber kein VDSL, die Telekom-Box eben umgekehrt.
Ich habe mich nun für den Telekom-Router W 722V entschieden, da ich bereits ein ISDN-Telefon besitze.
Mein Wohnzimmer-PC soll drahtlos in’s Netz, so zackig wie nur möglich. Somit habe ich mir auch gleich den passenen Stick besorgt, nämlich den Speedport W 102 Stick, einen 300 MBit USB-Stick. Als kleines Gimmick unterstützt er auch Wi-Fi Protected Setup (WPS) zur besonders einfachen Einrichtung. Laut Telekom-Webseite ist er für die Betriebssysteme Windows XP und Windows Vista geeignet.
Ich habe ihn nun unter Windows 7 getestet. Und tatsächlich, die Software kann installiert werden, sie findet aber den Stick nicht. “Stick nicht eingesteckt” oder so ähnlich vermeldet sie penetrant.
Des Problem’s Lösung hat mir die Telekom-Hotline verraten, in einem kurzen Gespräch zu 14 Cent/Minute (für das Geld kann die Telekom noch nicht mal das Büro des Call-Centers heizen):
Man benötigt die Software schlichtweg nicht. Einfach Stick einstecken, Windows 7 bringt den benötigten Treiber schon mit. Netzwerkkonfiguration aufrufen und “zu Drahtlosnetzwerk verbinden”. Fertig.
Also, jetzt mal schnell VDSL bestellen, gibt’s neuerdings auch als sogenanntes Double-Play, also Telefonieren plus Surfen ohne Fernsehen (Entertain), was bei der Telekom Call & Surf Comfort VDSL heißt:


Mittwoch, 23. Dezember 2009
alles Abzocke und Unfug bei Telekom !
speedport W 102 Stick für 49,90€ funktioniert nicht bei Windows 7, keine richtigen Treiber; Hotline-von einem bis zum anderen-hohe Kosten, keine Hilfe; jeder versucht irgendwas-Gebührenzähler läuft, am Ende ist nichts geschehen.Sind immer nur die anderen schuld:Windows,Kaspersky und sonstige. Fritz WLAN dagegen, funktioniert sofort und kostet weniger.
Bin von Telekom maßlos enttäuscht-allgemein.
Mittwoch, 23. Dezember 2009
Wie schon geschrieben – funktioniert prima unter Windows 7, und die Lösung kam tatsächlich von der (nicht zu teuren) hotline.
Samstag, 2. Januar 2010
Hallo,
bei mir gehts auch nicht und der Windows 7 kann nicht mal runterfahren, so lange der Stick “eingesteckt” ist. Er wird auch nur zufällig vom System erkannt, aber der Treiber kann da nicht zu Ende installiert werden. Erstinstallation, also noch keine Firewall oder Virensoftware drauf. Alle anderen Geräte wurde von 7 einwandfrei erkannt. Ich bin auch VDSL Nutzer. Bin Sysadmin – sorry – ich hab schon viele PCs gebaut und auch die USB Ports, habe ich alle mit einem anderen STick durchgetestet, weil ich ich anfangs geglaubt hatte, dass da die Fehler lagen.
Dienstag, 12. Januar 2010
Hallo,
habe auch den Wlan Stick bekomme das unter Windows 7 nicht hin. Wie soll ich denn da genau vorgehen ?
Gruß Andre
Mittwoch, 13. Januar 2010
An Andreas,
falls Sie ein Asus-Mainbord und einen 1156-Sockel (i5/i7) haben, würde ich einen BIOS-Update (Stand Dez. 2009 mit Asus-Liveupdate)durchführen. Man glaubt kaum was dann alles – was USB betrifft – dann besser oder wirklich läuft (auch der W 102).
Mittwoch, 13. Januar 2010
@Andre
Bei mir war es so, daß ich es zunächst mit der beigelegten CD probiert habe. Die Installation ist ohne Fehler durchgelaufen. Dann gab es die Aufforderung, den Stick einzustecken – auch das hat funktioniert, d.h. es erscheini die Meldung, daß der Stick erkannt sei und der Treiber installiert würde. Nur die Telekom-WLAN-Software hat den Stick dann nicht erkannt. Ich mußte dann nur mit Windows-Bordmitteln die WLAN-Konfiguration durchführen und alles war ok.
“Einfach Stick einstecken”, so wie oben geschrieben, ist also wohl doch etwas zu einfach (wenn man nicht vorher schonmal einen Versuch mit der CD unternommen hat).
Übrigens: der Stick steht im Gerätemanager bei mir unter “Speedport W102 Stick IEEE 802.11n”, Treiber von Microsoft, Datum 26.02.2009, Treiberversion 3.0.0.61.
Viel Erfolg bei weiteren Versuchen!
Dienstag, 23. Februar 2010
Die Installation unter Win7 verursacht beim Installieren zwar keine Probleme, wenn man die aktuelle Version (Stand 23.02.2010 – Version 1.2.4.0) verwendet. Der Stick wird allerdings nicht von der Speedportsoftware erkannt und läßt sich somit nicht benutzen.
Verwendet man stattdessen den WLAN-Assistenten von Win7 funktioniert es ohne Probleme.
Dennoch habe ich den Stick zurückgebracht. Einen WLAN-Adapter auf den Markt zu bringen, der mit einem aktuellen Betriebssysm nicht funktioniert, welches sich seit Oktober letzten Jahres auf dem Markt befindet ist – jedenfalls für mich – unzumutbar.
P. S. An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich für die kompetente Beratung des Telekom-Beraters bedanken der auf meine Frage nach der Kompatibilität mit Win7 64Bit am Telefon sagte: “ja der funktioniert einwandfrei, installieren und loslegen”. Wie gut das hier das Fernabsatzgesetz angewendet werden konnte.