FAS: Xing, Die große Zeitvernichtungsmaschine
Sonntag, 10. August 2008 | Autor: admin
Schon vor einiger Zeit hatte ich in diesem Weblog und bei Xing eine Diskussion zum Thema Personensuchmaschinen losgetreten. Im Fazit hatte ich bereits festgestellt, daß mich der Newsletter von Yasni ständig auf einen gewissen Friedhelm Weidelich hinweist. Wie ich inzwischen gemerkt habe, ist es einer der Mitdiskutierenden, dessen Namen ich testweise bei Yasni eingegeben hatte. Auf einer ganzen Seite der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 10.08.08 rechnet er mit dem Web 2.0 unter der Überschrift “Die große Zeitvernichtungsmaschine” ab.
- und ich muß sagen, er hat Recht!
Am Beispiel von Xing nimmt er das Networking unter die Lupe. Ihm fallen die “zahlreichen, meist weiblichen Coaches, die von Esoterik über Klangschalen-Massagen alles anbieten, was gestressten Geschäftsleuten seelische und körperliche Erleichterung bringen könnte” auf, er redet über die vielen Foren, in denen endlose Diskussionen zu allen möglichen Themen stattfinden, über Personen, die von morgens bis nach Mitternacht “fast im Zehnminutentakt” schreiben und vor allem (um wieder zum Thema Personensuchmaschinen zurück zu kommen) kritisiert er die Verknüpfung von Werbung mit den personenbezogenen Daten. Formal halte sich Xing an Datenschutzbestimmungen und gebe keine personenbezogenen Daten weiter. Tatsächlich stünden die Merkmale aber für die Personensuche zur Verfügung und dienten weiterhin dazu, passende Werbung sogar auf den Profilseiten der Teilnehmer zu schalten, so Weidelich.
Alles in allem ein sehr lesenwerter Artikel.

