Beiträge vom 26. Juli 2008

Satire (“geparkt” von theonion.de)

Samstag, 26. Juli 2008 | Autor:

Warum der Name "Zwiebel" für diese Seite? Es gibt ein englischsprachiges Satire-Online-Magazin namens Theonion, also übersetzt "Die Zwiebel". Diese Seite hat eine feucht-fröhliche Runde dazu inspiriert, über Sinn und Unsinn im World Wide Web nachzusinnen und erforschen zu wollen, ob wirklich jeder Unsinn angeklickt wird. Es wurden Wetten über die Nutzeranzahlen abgeschlossen und über die zu erwartenden Werbeeinnahmen, die entstehen, wenn jemand auf die Anzeigen klickt. Natürlich werden diese einem guten Zweck zugeführt. Darüberhinaus ist es spannend, zu beobachten, welche Anzeigen der kontextabhängige Mechanismus bei einer Seite mit lauter Unsinn zückt. Ob er sich durch das "feucht-fröhlich" gar zu Erotik-Anzeigen hinreißen läßt?

Titanic – das Satiremagazin

Vielleicht, weil diese Seite in der Nähe von Frankfurt erstellt wird, ist für uns (“die Runde”, s.o.) die Titanic das bekannteste Satire-Heftchen. (Tatsächlich ist wohl “Eulenspiegel” noch bekannter). Man kommt sich evtl. alt vor, wenn man heute die Zeitung bzw. die Internetseite aufschlägt bzw. “aufschlägt” und Neues vom supatopcheckerbunny oder hilfscheckerbunny liest. Dennoch bleiben die Vertreter der “Neuen Frankfurter Schule” doch präsent: Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, F.W. Bernstein und F.K. Waechter.

Die Titanic hat sich besonders um Deutschland verdient gemacht, da sie die Fußball-WM 2006 nach Deutschland geholt hat (siehe auch die erste der Buchempfehlungen unter diesem Abschnitt). Auch war es die Titanic, die in der Sendung "Wetten, daß" für die berühmte Buntstiftwette verantwortlich war, bei der der Wettkandidat (=Chefredaktur der Titanic) am Brillenrand der eigentlich blickdichten Brille vorbei schaute.

Noch mehr Satire

Wenn Sie genug von dieser Seite haben, dann gibt es eine ganz einfache Möglichkeiten, andere Seiten im Internetz zu betrachten. Geben Sie einfach einen Begriff in Feld ein und klicken auf Google. Dann passiert etwas Interessantes. Eine sogenannte Suchmaschine präsentiert Ihnen Webseiten, die zu diesem Begriff passen. Sie können dann eine aussuchen, diese dann anklicken und, schwupps, sind Sie diese Seite hier los. Viel Spaß


Google



The Onion’s Bücher

Onion’s Our Dumb World: Atlas of the Planet Earth (Gebundene Ausgabe)

(sinngemäß von Amazon.de übernommen): Wenn Sie sich wirklich in der Welt auskennen und verstehen möchten, wie der Planet funktioniert, benötigen Sie ausschließlich Theonion’s "Our Dumb World", den Atlas, der die reale Wahrheit über jedes Land aufdeckt. Falls Sie wissen möchten, welches Land das schäkrigste in Europa ist, welche Nation die heißeste Königin hat, "Our Dumb World" von Onion gibt die Antwort darauf. Wenn Sie dieses Buch gelesen haben, werden Sie nicht mehr in der Lage sein, ein Land zu besichtigen, ohne es in einem völlig neuen und urkomischen Licht zu sehen.

Our Dumb Century: The Onion Presents 100 Years of Headlines from America’s Finest News Source

(sinngemäß von Amazon.de übernommen): Jeden Mittwoch kommt die Arbeit bei nahezu jeder Firma, die an der Datenautobahn angeschlossen ist, zum Erliegen, wenn sich die Angestellten auf die neueste Ausgabe von The Onion stürzen. Die meisten Anhänger lesen den "Onion" erst seit wenigen Jahren und sind sich deshalb des journalistischen Vermächtnisses von theonion nicht bewußt.

Diesem kulturellen Analphabetentum wird mit einer Sammlung von Titelzeilen aus den letzten hundert Jahren begegnet.

China Sack Reis reloaded

Chinglish… to be explained and continued later…

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