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Windows XP Service Pack 3 / Slipstream mit und ohne nlite

Mittwoch, 30. April 2008 | Autor: admin

Erstmalig in meiner langjährigen Dienstzeit als Windows-Administrator für den persönlichen Rechnerpark in Haushalt und Kleinfirma warte ich mal auf ein Service Pack. Genauer: das Windows XP Service Pack 3. Hintergrund ist das komplett neue Aufsetzen zweier PCs, die mittlerweile gefühlte 2 Stunden zum Booten benötigen. Bei einem von beiden erscheinen beim Reboot 4 Windows-Installer-Fenster, die irgendwas richten möchten (aber wohl nicht schaffen, denn beim nächsten Mal sind sie wieder da).

Ich weiß nicht, ob es für die Krankheit einen Namen gibt, in Erwartung eines Service Packs 3 keinesfalls das Betriebssystem installieren und dann 80% des Servicepacks als einzelne Sicherheitsupdates per Windows Update einfangen zu wollen, sondern auf jeden Fall zu warten und etwa stündlich bei Microsoft nachzuschauen, wann es erscheint. So daß dann ein sauberes Betriebssystem auf Stand SP3 installiert werden kann.

Das Nachschauen hätte ich mir sparen können, denn trotz der Ankündigung, am 29.4. das Paket zu veröffentlichen und trotz der schon vorherigen Veröffentlichung im Microsoft Tech Net ist am 29.4. nichts passiert, außer einem kleinen Forenbeitrag eines Microsoft-Mitarbeiters, der eine Verschiebung wegen ein Inkompatibilität ankündigt. Dieser Golem-Beitrag hat mich darauf aufmerksam gemacht.

Pikant: Chip Online bietet schon seit dem 28.4. das angeblich finale Windows XP Service Pack 3 zum Download an. Ein verspäteter Aprilscherz? Glücklicherweise hat mein Instinkt mich davon abgehalten, ein Service Pack von einer anderen Quelle als Microsoft herunterzuladen.
Allerdings muß ich Chip-Online zugute halten, daß eine Installation einer sogenannten Slipstream-CD beschrieben wird. Das ist eine bootbare CD mit den Originaldateien von Windows XP plus den Service-Pack-Dateien, die so eingebunden sind, daß sie bei der Installation direkt berücksichtigt werden.
Die Anweisung lautet, die Inhalte der Original-CD auf die Festplatte zu kopieren, und dann mithilfe des Befehls C:\SP3-Setup-Datei /integrate:C:\Windows-XP das Service Pack zu den Originaldateien zu packen bzw. teilweise zu ersetzen. Das Resultat muß wiederum als bootfähige CD gebrannt werden.
Chip nennt hier keine Voraussetzungen – meine Recherchen haben ergeben, daß Service Pack 3 ein Service Pack 1 oder 2 voraussetzt. Meine Installations-CDs haben ein SP1 bereits eingearbeitet. Mit denen werde ich das Procedere ausprobieren, sobald ich SP3 in den Fingern habe. Mit einer Windows XP Original-CD ohne Service Pack würde ich es nicht versuchen, auch wenn man teilweise den Hinweis findet, SP3 könne auch ohne SP1 und SP2 ein XP-System aktualisieren. Aber man könnte ja auch eine tickende Zeitbombe, also eine mögliche Inkompatibilität aufspielen, die sich irgendwann zeigt, wenn man nicht damit rechnet und z.B. ein neues Gerät an die USB-Buchse stöpselt.

Mehr zu diesem Thema, na ja, Sie wissen schon, wann ….

Nachtrag: XP Service Pack 3 jetzt verfügbar (Anfang Mai 08)

Hier nun auch kurz die Erfahrungen bzgl. der Erstellung einer sogenannten Slipstream-CD, d.h. einer CD auf Basis der Original-Windows-XP-CD, die bereits die SP3-Dateien enthält.
Zunächst mal: das Procedere ist durchaus von Windows so vorgesehen, d.h. es handelt sich m.E. nicht um schmutzige und gefährliche Tricks. Dennoch, ein wenig tricky ist es. Aber mal der Reihe nach:

Windows XP Service Pack 3 Slipstream CD vorbereiten

Wie weiter oben schon kurz angerissen – zunächst die Dateien der Original-CD in ein Verzeichnis der Festplatte kopieren (in meinem Beispiel D:\Install\_Microsoft\windows-xp-setup\win-cd-sp3integriert).
Das Service Pack kann als Datei WindowsXP-KB936929-SP3-x86-DEU.exe von Microsoft (und am besten nur von dort – siehe oben, Chip hat schon vorher eine nicht freigegebene Vorabversion des Service Packs als freigegeben bezeichnet – und wenn die das schon machen…) herunterladen.
Die Service Pack Datei, die bei normalem Aufruf die Installation durchführen würde, wird am besten aus einer Kommandozeile heraus (oder Windows-Startmenü / Ausführen) gestartet, und zwar mit dem Parameter
/integrate:pfad-zu-den-dateien-der-original-cd.
In meinem Beispiel also
C:\downloads\WindowsXP-KB936929-SP3-x86-DEU.exe /integrate:D:\Install\_Microsoft\windows-xp-setup\win-cd-sp3integriert.
Die Service Pack Dateien werden also in die entsprechenden Ordnerstrukturen der Original-CD kopiert.
Ein kleiner Hinweis darauf ist die Datei WIN51IP.SP3 im Hauptverzeichnis, die anzeigt, daß es sich nun um ein Windows XP auf Stand Service Pack 3 handelt. Vorher war übrigens schon eine Datei namens WIN51IP.SP1 vorhanden. Wenn man bedenkt, wie alt XP schon ist, sollte es der Normalfall sein, daß die Windows XP-CD schon ein Service Pack mitbringt.

Windows XP Service Pack 3 Boot CD erstellen

Das ist jetzt das eigentlich knifflige. Eine bootbare CD können die meisten Brennprogramme wohl theoretisch erstellen. Meine Nero-Version (”essentials”) kann das wohl nicht. Bei meinem Dell-Laptop war eine Software von Sonic dabei, mit der es möglich ist. Grundsätzlich wird es aber bei allen Programmen so sein, daß man einerseits die Dateien wählt, die auf die CD aufgespielt werden sollen (klar: die modifizierten XP-Dateien), und weiterhin eine Datei z.B. im BIN Format, die einen Bootsektor erhält. Schade, daß mein Brennprogramm nicht erlaubt, den Bootsektor von der Original-Windows-XP-CD zu kopieren.
Und es scheint ein gängiges Problem zu sein, an einen solchen Bootsektor zu gelangen. Ich habe ein wenig gesurft, Programme wie WinISO ausprobiert – ohne Erfolg.
Auf vielen Webseiten wird eine fertige Datei boot.bin oder so ähnlich zum download angeboten. Ich habe CDs mithilfe dieser boot.bin von zwei verschiedenen Anbietern erstellt (einer war freenet, den anderen habe ich vergessen – beides Angebote wie Chip, die vielleicht mal Müll schreiben, bei denen aber nicht davon auszugehen ist, daß die irgendwelche betrügerischen Absichten haben).
Resultat: beide CDs nicht bootbar.
Dann habe ich das Programm nlite ausprobiert. Ich verlinke hier absichtlich zur englischsprachigen Originalseite. Es gibt auch eine deutsche Seite, auf der man das freeware tool nlite nur gegen Registrierung herunterladen kann. Das ist nicht nötig, auf der englischen Seite des Programmautors gibt es den Download, der auch die deutsche Sprachvariante enthält.
nlite macht eigentlich viel mehr, als nur das Bootsektor Problem lösen. Man kann die Windows XP Setup-Dateien modifizieren, z.B. Treiber hinzufügen oder Komponenten entfernen. Die oben durchgeführten manuellen Schritte (siehe slipstream) hätte man auch mit nlite durchführen können.
Ich persönlich halte aber nicht viel davon. Zumindest nicht für die Installation auf einem oder zwei PCs. Dafür wäre der Testaufwand, ob alles so funktioniert, wie es soll, viel zu hoch. Insbesondere, wenn man Komponenten entfernt (ja, auch ich benötige keine Windows-XP-Tour und kein MSN irgendwas und würde das gerne bei der Windows-XP-Installation einfach wegklicken – was nicht geht), weiß man ja nicht, ob es irgendwann später im Normalbetrieb doch zu einem Problem kommt.
Somit habe ich nlite nur dafür benutzt, den im nlite-Prozeß vorgesehen letzten Schritt, nämlich ein bootfähiges ISO-Image zu erstellen.
Die Schritte dazu:
weiter…

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Klimaneutral Auto fahren

Mittwoch, 9. April 2008 | Autor: admin

Dieser Artikel, in dem es um klimaneutrales Autofahren bzw. CO2-Einsparung geht, wurde verschoben nach Klimaneutral Auto fahren.

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Nachhaltigkeit und die Agenda 21

Freitag, 4. April 2008 | Autor: admin

Das Thema Nachhaltigkeit und Agenda 21, insbesondere Lokale Agenda 21 steht oben auf der Todo-List für die “Klimaschutz”-Kategorie dieses Weblogs. Da es sich gerade ergeben hat, daß ich an anderer Stelle etwas dazu aufgeschrieben habe, hier nur kurz der Link: Geotag Mühltal.

Thema: (Archiv) | Beitrag kommentieren

Bug oder Feature (oder: Teleprompter kaputt?)

Freitag, 4. April 2008 | Autor: admin

Nachdem mir die Aluminium Dachrinnen von Prefa gerade den Sport präsentiert haben (stark wie ein Stier!), sehe ich meinem Lieblingsnachrichtensender noch ein wenig zu. Und ich frage mich: ist der Teleprompter kaputt oder ist das eine neue Masche, daß einfach so frei von der Leber weg palavert wird statt vorzulesen? Also ich hätte lieber eine Sprecherin / einen Sprecher, die bzw. der einfach ein paar Blätter abliest – so wie früher.
Aber nein, ordentliche Erlebnisnachrichten gehen so: es geht um die Steuerhinterziehungsvorwürfe u.a. gegen Klaus Zumwinkel. Die Sprecherin, Isabel läuft zu großer Form auf.

Sprecher: XY, Behördenleiter, der hat uns ganz interessante Zahlen präsentiert

Sprecherin: Ja, es gab einige Infos darüber wieviel Selbstanzeigen bisher erstattet wurden. Es hat ein paar Informationen gegeben, wieviel Geld inzwischen schon geflossen ist, qausi so als Vorzahlung, Abschlagszahlung, bis eben das Finanzamt dann feststellt, wie groß die tatsächliche Steuerlast ist, die dann zu zahlen ist. Es hat auch ein paar Informationen gegeben, ob nun diese Daten verwendbar sind oder nicht. Diese ominösen Daten, die aus ominösen Quellen kommen, also wir wissen ja alle nicht genau, woher kommen eigentlich diese ganzen Informationen, hören immer wieder diese ganzen Informationen, sie seien hieb und stichfest und würden eben nicht nur den Zeitraum bis 2002, sondern weitere Jahre betreffen.

Sprecher (unterbricht): Nennen wir doch mal kurz die Zahlen

(Außenreporterin nennt Zahlen, berichtet über Staatsanwaltschaft in Bochum)

Sprecherin (fragt nach): Wie ist man insgesamt in Bochum aufgestellt, haben sie den Eindruck, also das ist ja nun ein Fall, der ein historisches Ausmaß angenommen hat. Wir wissen, diese Staatsanwaltschaft in Bochum ist wohl, wenn es jemand händeln [Anm.: gemeint ist engl. "to handle"] kann, die Adresse, die es händeln kann. Wie präsentiert die Staatsanwaltschaft sich, und was wissen Sie über die Arbeit, die diese Behörde bislang vollfüllt [Anm.: also here breaks the Engländerin out of the isabel heraus - "to fulfil"] hat, wie sie auftritt und mit welcher Vehemenz sie diesen Informationen nachjagt?

Außenreporterin: Also die Vehemenz ist enorm …

Sprecher: ganz kurz noch eine info dazu, Isabel

Sprecherin: ja das Handelsblatt berichtet inzwischen, daß neben der LGT Bank und möglicherweise eben der schweizer Vontobel Bank noch weitere Kreditinstitute in diesen Fall verwickelt sein könnten. Das ist natürlich eine interessante Nachricht, bislang hieß es immer nur “LGT und mind. eine weitere Bank” und dann war natürlich darüber spekuliert worden, welche. Und dann, auch ganz interessant, berichtet das Handelsblatt, ….

Also, NTV: wenn Du mein Lieblingssender bleiben willst, dann:

  • verbiete den Sprecherinen und Sprechern den Satz: “auch eine interessante Nachricht”
  • leg ihnen Zettel hin, die jemand schön vorformuliert hat und laß sie ablesen
  • verzichte auf das Spiel “Moderatoren werfen sich die Bälle zu”
  • verzichte darauf, eine Frau im Laborkittel zu zeigen, wenn von der Chemie- oder Pharmabranche die Rede ist. Analog für ärztliche Untersuchung, wenn es um die Gesundheitsreform geht

Daß nicht mehr jede Illustration mit einem seltsamen Bildgewusel hinterlegt und mit Schlagzeuggetöse unterlegt ist, habe ich bereits mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen.

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Adaptive Personal Response Inference Layer

Dienstag, 1. April 2008 | Autor: admin

Rechtzeitig zum 1. April 2008 wurde eine umfangreiche Dokumentation von Microsoft zum “Adaptive Personal Response Inference Layer”, kurz APRIL freigegeben. Dies berichtet das Computermagazin ct in Ihrer Aprilausgabe. Logisch befindet sich diese Ebene zwischen den Ebenen, die Desktop und Mausklicks verwalten und ist somit in der Lage, Mausklicks zu simulieren oder auch wegzulassen, indem das Nutzerverhalten analysiert und antizipiert wird.
Die kleinen Ankreuzkästchen der Art “beim nächsten Mal nicht mehr fragen” sind damit obsolet geworden. Das System kennt die typische Anwort, z.B. im Internetbrowser, sagen wir mal beim Aufruf von www.frankfurter-allgemeine-zeitung.de:

Frage “Möchten Sie wirklich die nicht-sicheren Elemente anzeigen?”

Ohne Adaption: Buttons “Ja”, “Nein”
Nach kurzer Lernphase: Buttons “Ja”, “Nein” (”Ja” ist default)
Nach längerer Lernphase: Buttons “Ja”, “Seit wann interessiert Du Dich für Politik?”
Ab 1. April 2009: Direkte Umleitung zu www.playboy.de

Der Bericht könnte evtl. mit dem Brauch, zum 1. April einen sogenannten Aprilscherz zu machen, zusammenhängen. Ganz vielleicht.

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