Beiträge vom 11. Juni 2007

Kristallographie – Pleochroismus

Montag, 11. Juni 2007 | Autor: admin

Die Mehrfarbigkeit von Metallen bei der Betrachtung aus verschiedenen Blickwinkeln bezeichnet man als Pleochroismus.

Was hat diese Information in diesem Blog zu suchen ? Ganz einfach, der Eintrag unterstützt eine sehr schöne Abhandlung des Themas in einem Vortrag an der Universität Jena: “Die Kristallographie, als Wissenschaft betrachtet” (Vortrag zu Pleochroismus). Hintergrund ist wiederum eine Diskussion über Suchmaschinenoptimierung, in der über die Gründe gesprochen wird, daß dieser inhaltlich sehr gute Artikel etwa auf Platz 100 herumdümpelt. Zum Zeitpunkt des Schreibens dieses Blogeintrags ist er bereits unter den ersten 50 zu finden – eine Auswirkung der Maßnahmen, die Teilnehmer der Diskussion getroffen haben.

Nachtrag April 2008, damit 9 Monate nach diesem Eintrag – Zeit für einen Check:
Nun das Ergebnis ist entmutigend aus Sicht des Eintrags der Uni Jena, der ja sehr ausführliche Inhalte bereitstellt. Er dümpelt nach wie vor auf Platz 38 herum. Dagegen ist dieser Blogeintrag auf Platz 18 zu finden.
Man muß allerdings sagen, daß der Begriff Pleochroismus einfach nicht sehr oft im Artikel der Uni vorkommt. Das dürfte der Grund sein.

Und noch ein Nachtrag:
Bisher habe ich den Artikel abstrakt als kleines Experiment bzgl. Suchmaschinen gesehen. Jetzt erst habe ich den Artikel mal genauer durchgesehen, und finde bemerkenswert, daß es hier Johann Wolfgang von Goethe ist, der sich sehr kritisch über die Kristallographie als Wissenschaft äußert: sie sei nicht produktiv, sie sei nur sie selbst und habe keine Folgen. Sie sei nirgends anwendbar und habe sich in dem hohen Grade in sich selbst ausgebildet.
Starker Tobak. Und weiter: “Sie gibt dem Geist eine gewisse beschränkte Befriedigung und ist in ihren Einzelheiten so mannigfaltig, dass man sie unerschöpflich nennen kann.”
Immerhin war Goethe zu dieser Zeit der für die Universität Jena verantwortliche Minister und somit verantwortlich für strukturelle Entscheidungen. Goethes Sichtweise scheine eine bis heute weit verbreitete Sichtweise über die Kristallographie in der Öffentlichkeit zu sein, und offensichtlich seien die Kristallographen selbst mit Schuld.
Aber bevor ich nun hier den ganzen Vortrag zusammenfasse, nenne ich liebe nochmals den Link: “Die Kristallographie, als Wissenschaft betrachtet” (Vortrag zu Pleochroismus).

Thema: Web 2.0 | Beitrag kommentieren